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Neue Verkehrsregeln 2017

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Neue Verkehrsregeln 2017

Als Ihr Dienstleister rund ums Auto haben wir alles Wichtige zu Neuerungen im Straßenverkehr für Sie zusammengefasst.

Rettungsgasse:

Schon immer ein wenig problematisch, ist das Thema Rettungsgasse nun ganz klar geregelt: Auf Autobahnen und außerhalb von Ortschaften auf Straßen mit mindesten zwei Spuren pro Richtung wird die Rettungsgasse zwischen der äußersten linken Fahrspur und der direkt rechts davon liegenden gebildet, und zwar unabhängig davon, wie viele Spuren eine Fahrtrichtung hat. Die Rettungsgasse ist außerdem sofort zu bilden, sobald Autos mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder gar stehen.

Bußgelderhöhung:

Laut ACE wird jeder, der am Steuer sein Handy nutzt, noch tiefer in die Tasche greifen. Außerdem sollen im Bußgeld-Katalog auch Tablets, E-Book-Reader und Videobrillen hinzukommen.

Gigaliner:

Seit dem 1. Januar 2017 dürfen sogenannte Gigaliner, also besonders lange LKW, auf nahezu allen deutschen Autobahnen rollen. Nur Berlin und Saarland bestehen weiterhin auf dem Gigaliner-Verbot.

Rollstuhlsicherung:

Zum 1. Februar 2017 wird im Bußgeld-Katalog das Thema Rollstuhlsicherung aufgenommen: Wer das vorgeschriebene Rückhaltesystem für Rollstuhl und Rollstuhlfahrer nicht nutzt bzw. nicht anlegt, bekommt eine Verwarnung in Höhe von 30 Euro.

Neue Regionalklassen:

Laut dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft werden ca. 4,8 Millionen Autofahrer in der Kfz-Haftpflicht in der Typklasse heraufgestuft – das bedeutet für sie niedrigere Versicherungsbeiträge.

Steigende Gebühren:

Die theoretische Fahrprüfung wird 11,90 Euro statt wie bisher 11 Euro zahlen. Bei der Praxis werden 91,50 Euro verlangt, Motorradfahrer müssen gar 121,38 Euro bezahlen. Auch die HU verteuert sich auf je nach Bundesland zwischen 35 und 54,86 Euro.

Euro 4 für Zweiräder:

Seit Januar 2017 können Motorräder und Kleinkrafträder nur zugelassen werden, wenn sie die Euro 4 Schadstoffvorgaben erfüllen. Das bedeutet eine Minimierung des Emissionsausstoßes um die Hälfte und einen maximalen Geräuschpegel von 80 dB(A) bei Motorrädern über 175 Kubik. Alte Fahrzeuge haben Bestandsschutz, die Regelung gilt ausschließlich für Erstzulassungen.

Änderungen für Radler:

Eltern, die radelnde kleine Kinder auf eigenem Rad begleiten, mussten bisher auf der Fahrbahn oder dem Radweg fahren, die Kinder wiederum auf dem Fußweg. Nun dürfen die Eltern mit den Kindern auf dem Gehweg fahren. Kinder unter acht dürfen außerdem selbst wählen, ob sie auf dem Gehweg oder auf einem Radweg fahren, der allerdings baulich getrennt sein muss.

Auch beim Thema Ampeln gibt es Neuerungen: Ab sofort müssen sich Radfahrer an Ampeln für den Fahrverkehr halten, wenn es keine eigenen Radfahrerampeln gibt, statt wie bisher an Fußgängerampeln.

Neuerungen im Ausland:

Laut ADAC ändern sich folgende Dinge:

Telefonieren ohne Freisprechanlage führt in Italien zu bis zu zwei Monaten Führerscheinentzug – für ausländische Autofahrer bedeutet das ein Fahrverbot in Italien.

In Frankreich müssen seit November 2016 Motorradfahrer Handschuhe tragen.

Und in den Niederlanden sowie in Italien werden verschiedene Bußgelder erhöht.

Höhere Mautgebühren in Österreich:

Unsere südlichen Nachbarn haben ihre Mautgebühren um zwischen 10 und 70 Cent erhöht:

Eine Jahresvignette kostet nun für Autofahrer 86,40 Euro, für Motorradfahrer 34,40 Euro.

Zwei Monate: 25,90 Euro (Auto), 13 Euro (Motorrad)

10 Tage: 8,90 Euro (Auto), 5,10 Euro (Motorrad)

Heintges
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